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Hospitation am InnKlinikum

Eine Hospitation (von lateinisch hospitari, zu Gast sein) ist ein kurzzeitiger Aufenthalt in einer Fachabteilung des Klinikums und in der Regel nicht länger als eine bis zu max. vier Wochen. Sie dient dem Zwecke der gezielten Wissenserweiterung. Dabei besucht ein Außenstehender (z.B. Arzt oder Pflegekraft) einen Arbeitsplatz, um diesen, die Arbeitsabläufe in der Klinik und die Anforderungen besser kennenzulernen. Der Hospitant kann sich durch „Begleiten und Beobachten“ also ein genaues Bild machen und einen authentischen Eindruck in den Klinikalltag gewinnen. Sozusagen ein umgangssprachliches „Probearbeiten“ oder Praktikum.

Des Weiteren hospitieren nicht-approbierte ausländische Ärzte oftmals in einem Krankenhaus, um erste berufliche Erfahrungen in Deutschland zu sammeln. Dabei kann die Hospitation mit einem mehrwöchigen Praktikum gleichgesetzt werden. Diese Hospitationen sind für sie enorm wichtig, denn sie lernen dadurch das deutsche Gesundheitssystem besser kennen und können bereits erste berufliche Erfahrungen vor Ort sammeln. Hat ein ausländischer Arzt seine Approbation in Deutschland bereits erhalten hat, können ihm fachspezifische Hospitationen einen Vorteil bei der Suche nach einem Arbeitgeber verschaffen. 

Eine Hospitation im Krankenhaus ist in der Regel nicht vergütet. Eine mehrwöchige Hospitation von Ärzten wird hingegen vergütet.

Hospitationen werden von uns nicht gesondert ausgeschrieben. Wenn Sie Interesse haben in einem unserer Häuser zu hospitieren, kontaktieren Sie uns einfach unter den nebenstehenden.