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MVZ Kliniken Mühldorf a. Inn

Mühldorf

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,

Ärzte der Fachrichtungen Innere Medizin, Gastroenterologie, Neurologie und Neurochirurgie behandeln Sie am Standort Mühldorf umfassend und qualifiziert. Alle notwendigen Untersuchungen werden immer mit der größtmöglichen Sorgfalt, nach dem aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft sowie mit der Unterstützung modernster Medizin- und Datentechnik durchgeführt. Besonders freut es uns, dass wir seit 2021 eine Long-/Post-Covid-Sprechstunde anbieten können.

Untenstehend erhalten Sie weitere Informationen zum Leistungsspektrum der einzelnen Fachrichtungen.

Ihr Team des
MVZ Mühldorf

Leistungsspektrum

Die Innere Medizin ist ein Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Diagnostik und nicht-operativen Behandlung der Krankheiten innerer Organe beschäftigt.

Dazu zählen:

  • Endoskopische Untersuchungen von Magen und Darm
  • Entfernung von Polypen mit modernen Video-Endoskopen
  • Ultraschalluntersuchungen des Bauchraumes mit hochauflösendem Ultraschallgerät (Triplex- und Power-Mode-Technik)
  • Erkrankungen der Schilddrüse
  • Rheumatologische Erkrankungen
  • Gefäßerkrankungen der Arterien und Venen
  • Diagnostische und therapeutische Punktionen von Pleura, Aszites (Lungen und Bauchraum)

Das MVZ Mühldorf a. Inn bietet gemeinsam mit dem InnKlinikum Altötting und Mühldorf seit Juli 2020 eine Post-Covid-Sprechstunde an. Das Angebot kann jeder mit einer Überweisung des Hausarztes in Anspruch nehmen. Termine können telefonisch, persönlich aber auch online vereinbart werden. 

Laut der deutschen Patientenleitlinie unterscheidet man zwischen Long-Covid von der fünften bis zwölften Woche nach Beginn der akuten Infektion und Post-Covid ab der 13. Woche. Eine Häufung von Patienten mit Post-Covid und Long-Covid ist bei den 40- bis 60-Jährigen festzustellen, gefolgt von eher jüngeren Patienten. Nach einer allgemeinen Schätzung sind etwa zehn Prozent der Covid-Erkrankten von Long- oder Post-Covid betroffen. 

Die häufigsten Symptome sind Müdigkeit, teilweise extrem eingeschränkte Belastbarkeit, Merk- und Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen und Schmerzen. Darüber hinaus nicht erklärbare Atemnot sowie der Verlust des Riechens und Schmeckens. Eine Covid-Infektion befällt in den meisten Fällen zunächst die Atemwege. Deshalb wird in der Sprechstunde unter anderem die Lungenfunktion überprüft und häufig zusätzlich eine Computertomografie der Lunge (CT) durchgeführt. Bei gravierenden Auffälligkeiten erfolgt eine entsprechende Empfehlung zur Weiterbehandlung bei einem Spezialisten der Neurologie oder Kardiologie.

Nach den Daten der Gutenbergstudie nimmt der Anteil der Patienten mit Beschwerden in den ersten sechs Monaten kontinuierlich ab. Über längere Zeiträume gibt es noch keine sicheren Daten. Ob alle wieder gesund werden, können wir deshalb jetzt noch nicht sagen. Das „Chronic Fatigue Syndrom", zu deutsch das chronische Erschöpfungssyndrom, kann erst nach sechs Monaten diagnostiziert werden. Einzelne Menschen werden leider lange Beschwerden haben.

Eine Reha müssen nicht alle Betroffenen in Anspruch nehmen. Die Zahl der Reha-Plätze ist begrenzt, da es auch eine spezielle, auf das Krankheitsbild abgestimmte Reha sein muss. Die Wartezeit beträgt derzeit etwa vier Monate

Die Neurologie untersucht und behandelt Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems sowie der Skelettmuskulatur.

Dazu zählen:

  • Parkinson-Erkrankung und andere Bewegungsstörungen (z.B. „Restless-legs"-Syndrom, Multisystematrophie)
  • Schlaganfälle, deren Vorbeugung und Folgen
  • Multiple Sklerose und andere entzündliche Erkrankungen des Nervensystems
  • Anfallserkrankungen (Epilepsie)
  • Migräne und andere Kopf- und Gesichtsschmerzen
  • Schwindel- und Gleichgewichtsstörungen (Lagerungsschwindel u.a.)
  • Gedächtniskrankheiten (Demenzen).
  • Schlafkrankheiten (Narkolepsie u.a.)
  • Krankheiten einzelner (z.B. Karpaltunnel-Syndrom) und mehrerer peripherer Nerven (Polyneuropathien)
  • Störungen der neuromuskulären Übertragung (z.B. Myasthenia gravis)
  • Amyotrophe Lateralsklerose und spinale Muskelatrophien
  • Muskelkrankheiten (Muskeldystrophien, Myotonien, Myositiden u.a.)
  • Tumoren des Nervensystems
  • Plexopathien

Neurologische Krankheiten werden im Wesentlichen anhand der Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) und der klinisch-neurologischen Untersuchung diagnostiziert. In Ergänzung hierzu werden bestimmte Funktionen des Nervensystems zusätzlich auch mit apparativen Verfahren untersucht.

Die Neurochirurgie untersucht und behandelt Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems sowie der Skelettmuskulatur.

Dazu zählen:

  • Ausführliche neurologische Untersuchung des Körperstamms, der Extremitäten und des Kopfes. Erhebung eines Hirnnervenstatus, Untersuchung peripherer Nerven und Untersuchung komplexer neurologischer Symptomatiken.
  • Beratung und Befundung von radiologischer Bildgebung des Kopfes, der Wirbelsäule und von peripheren Nerven (MRT, CT, Szintigrafie, PET)
  • Initiierung von konservativer Schmerztherapie
  • Akute invasive Schmerztherapie im Sinne von Injektionen.
  • Bildwandler gestützte Infiltrationen an der gesamten Wirbelsäule im Sinne von Facettgelenks beziehungsweise Nervenwurzelinfiltration.
  • Bildwandler und sonografiegestützte Infiltration peripherer Nerven.
  • Postoperative Kontrolluntersuchung mit Wundversorgung.
  • Stellung von OP Indikationen aus dem gesamten Spektrum der Neurochirurgie.
  • Bei zerebralen Pathologien Kontaktaufnahme mit den Kooperationskrankenhäusern und Terminierung der weiteren Versorgung des Patienten.
  • Postoperative Versorgung von zerebral operativ versorgten Patienten.
  • Interdisziplinäre Versorgung und Beratung von Patienten mit neurologischer Symptomatik.
  • Operative Versorgung der Patienten mit Wirbelsäulenpathologien im Krankenhaus Mühldorf.