Kleine Läufer, große Herzen: Spendenlauf für "mia san clown"
Was als sportliche Aktion beim Sommerfest begann, wurde zu einem beeindruckenden Zeichen von Engagement und Nächstenliebe: Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Oberbergkirchen haben im Rahmen eines Spendenlaufs 7100,- Euro zugunsten des Projekts „mia san clown“ an der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin des InnKlinikums Altötting erlaufen. Vergangene Woche übergaben die Kinder gemeinsam mit ihrer Rektorin Frau Mooser, dem Elternbeirat und dem Lehrerteam den erlaufenen Betrag persönlich auf der Kinderstation – mit dabei: Clown-Doktor „Jojo“ (Johannes Schüchner) und Vertreter des Bund der Deutschen Katholischen Jugen (BDKJ), Träger von „mia san clown“.
Das Prinzip eines Spendenlaufs: Jedes Kind sucht sich vorab einen Sponsor – Eltern, Großeltern, Verwandte oder Bekannte –, der pro gelaufene Runde einen festgelegten Betrag zusagt. Je mehr Runden ein Kind läuft, desto höher die Spende - und die Kinder liefen mit Begeisterung.
Eine kleine Geschichte zeigt besonders schön, mit wie viel Herzblut die Kinder dabei waren: Ein Sponsor war davon ausgegangen, das Kind schaffe kaum mehr als zwei Runden – und hatte entsprechend großzügig einen guten Betrag pro Runde zugesagt. Am Ende lief das Kind ganze 20 Runden. Ein Ergebnis, das nicht nur den Sponsor überraschte, sondern eindrucksvoll belegt, mit welcher Motivation, Ausdauer und Freude die Kinder für den guten Zweck unterwegs waren.
Warum Klinik-Clowns mehr sind als nur Spaß
Die Arbeit eines Klinik-Clowns ist weit mehr als reine Unterhaltung. Als speziell ausgebildete Fachkräfte begegnen sie kranken Kindern mit viel Feingefühl auf Augenhöhe, nehmen ihnen Ängste und schenken Ablenkung. Lachen fördert erwiesenermaßen den Heilungsprozess, da es die Selbstheilungskräfte mobilisiert und Körper und Geist stärkt. Clown-Doktor „Jojo“ wirkt so auf pädagogisch-therapeutische Weise unmittelbar an der Genesung der jungen Patientinnen und Patienten mit. Ein Lachen im Krankenhausalltag ist eben keine Nebensache, sondern ein wertvoller Baustein einer ganzheitlichen, kindgerechten Medizin.
Ein Projekt von jungen Menschen für junge Menschen
Getragen wird „mia san clown“ vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Kreisverband Altötting, gemeinsam mit dem Kirchlichen Jugendbüro Altötting. Ein besonders schöner Gedanke: Hier engagieren sich seit vielen Jahren Kinder und Jugendliche mit großem Einsatz für andere Kinder und Jugendliche. Clown-Doktor „Jojo“ kommt regelmäßig auf die Kinderstation des InnKlinikums – finanziert wird das Projekt ausschließlich durch Spenden.
„Mein Team und ich sind froh und dankbar, dass der BDKJ sein, mia san clown‘-Projekt an unser Krankenhaus gebracht hat. Es ergänzt unsere medizinische Versorgung und trägt zum Gesundwerden bei“, so Dr. med. Stefan Vlaho, Chefarzt der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin.
Jede Spende hilft – und schenkt ein Lachen
Damit Clown-Doktor „Jojo“ auch in Zukunft regelmäßig zu den kleinen Patientinnen und Patienten kommen kann, ist das Projekt weiterhin auf Unterstützung angewiesen. Wer den kranken Kindern auf der Station ein Lachen schenken möchte, ist herzlich eingeladen, das Projekt mit einer Spende zu unterstützen – jeder Beitrag kommt zu 100 % den Clown-Besuchen zugute, den Verwaltungsaufwand tragen die Projektträger selbst.
Spendenmöglichkeit und weitere Informationen: www.mia-san-clown.de
Spendenkonto (BDKJ Kreisverband Altötting):
IBAN: DE35 7116 0000 0000 6132 40
BIC: GENODEF1VRR
Verwendungszweck: mia san clown / Klinikclown Altötting
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Schülerinnen und Schülern der Grundschule Oberbergkirchen, ihren Sponsoren, dem Elternbeirat und dem gesamten Schulteam für dieses großartige Engagement. Sie haben gezeigt, dass schon die Jüngsten Großes bewegen können.
Feierliche Spendenübergabe auf der Kinderstation des InnKlinikums Altötting: Elternbeirätin Andrea Seisenberger, Verena Zeilberger, Stationsleitung der Pädiatrie, Andrea Hauptenhau, Elternbeirat, Chefarzt Dr. Stefan Vlaho, Clown-Doktor „Jojo“ (Johannes Schüchner), Rektorin der Grundschule Oberbergkirchen, Barbara Mooser sowie Hubertus Sterflinger und Cornela Englmeier vom BDKJ.


