InnKlinikum erhält Bronzesiegel der „Aktion Saubere Hände“
Die Hygiene in Gesundheitseinrichtungen spielt eine wesentliche Rolle für die Sicherheit der Patienten. Insbesondere gilt das für die Händehygiene: Eine sorgfältige und korrekte Händedesinfektion ist die wichtigste Maßnahme, um eine Übertragung von Krankheitserregern zu verhindern und damit eine mögliche Krankenhausinfektion für Patienten zu vermeiden.
Am InnKlinikum Altötting und Mühldorf hat das Thema Hygiene daher oberste Priorität. Ein 10-köpfiges Team aus Hygienefachkräften und ärztlichen Krankenhaushygienikern sorgt gemeinsam mit vielen speziell geschulten Hygienebeauftragten auf den Stationen dafür, dass die strengen Hygienemaßnahmen korrekt umgesetzt werden. Um der hohen Bedeutung der Händehygiene für die Patientensicherheit gerecht zu werden und die Qualität weiter zu optimieren, haben sich die Kliniken der Kampagne „Aktion Saubere Hände“ angeschlossen und auf Anhieb die Kriterien für das Bronzesiegel erfüllt.
„Hygienemaßnahmen im Kliniksetting müssen jeden Tag aufs Neue von allen Kolleginnen und Kollegen gleichermaßen sicher und korrekt umgesetzt werden“, betont Dr. Florian Gottwald, Leiter der Krankenhaushygiene am InnKlinikum. Eine kurze Vernachlässigung könne gravierende gesundheitliche Folgen für die Patienten haben. „Mit der Teilnahme an der „Aktion Saubere Hände“ möchten wir zeigen, dass wir uns am InnKlinikum der Schlüsselrolle der Händedesinfektion bewusst sind und zusätzlich die Hygienestandards kontinuierlich optimieren werden“, so der ärztliche Hygieneleiter. „Das Bronze-Siegel zeigt unser großes Engagement in diesem Bereich und ist für uns Lob und Ansporn zugleich.“ Für dieses Jahr wurde das Ziel ausgegeben, die Voraussetzungen für die nächsthöhere Auszeichnung in Silber zu erfüllen.
Für die Vergabe der Siegel in Bronze, Silber und Gold müssen Kliniken mehrere Voraussetzungen des nationalen Aktionsbündnisses „Aktion Saubere Hände“ erfüllen: Dazu zählen beispielsweise eine bestimmte Anzahl an Händedesinfektionsmittelspendern, aber auch die Durchführung von Aktionstagen oder interne Schulungen zur Händehygiene. Zudem wird der Verbrauch an Hände- desinfektionsmittel kontrolliert und sogenannte Compliance-Messungen auf den Stationen durchgeführt, bei denen beobachtet wird, wie gut die Händedesinfektion im Alltag umgesetzt wird.



