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Dr. Stephan von Clarmann – Chefarzt Altersmedizin Haag i. OB
Chefarzt Haag i. OBDr. Stephan von Clarmann

Standort Haag i. OB

Altersmedizin

In unserem Zentrum für Altersmedizin am InnKlinikum Haag können alle Krankheiten geriatrischer Patientinnen und Patienten hoch kompetent behandelt werden. Die Fachklinik umfasst die Klinikschwerpunkte Innere Medizin, Akutgeriatrie, Geriatrische Rehabilitation sowie die Fachabteilungen Morbus Parkinson und andere Bewegungsstörungen, das Schlafmedizinische Zentrum und ein Zentrum für Schmerztherapie. Gemeinsam mit der Akut-Geriatrie am InnKlinikum Mühldorf und dem an der Klinik angegliederten neurologischen und psychiatrischen MVZ in Mühldorf und Waldkraiburg bieten wir als ‚Standort übergreifendes Zentrum für Altersmedizin‘ ein umfassendes und auf die individuellen gesundheitlichen Bedürfnisse angepasstes Konzept zur Versorgung uns anvertrauter älterer und hochbetagter Menschen an.

Mit einer Expertise von über 20 Jahren hat sich die Klinik Haag i. OB mit seinen einzelnen Leuchtturm-Schwerpunkten weit über die Landkreisgrenzen hinaus einen hervorragenden Ruf erarbeitet.

Akutgeriatrie & Geriatrische Rehabilitation
Unser Ziel: Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden

Der Anteil älterer Menschen in unserer Gesellschaft wird immer größer. Gleichzeitig nehmen in der zweiten Lebenshälfte die gesundheitlichen Beschwerden zu. Dabei leiden hochbetagte Patientinnen und Patienten oftmals unter spezifischen Problemen, die innovative geriatrische Lösungen erfordern.

Für uns als Rehabilitationsteam mit den Schwerpunkten Akut-Geriatrie und geriatrische Rehabilitation bedeuten die gesundheitlichen Probleme im Alter jedoch nicht nur eine medizinische Herausforderung. Sie sind für uns ebenso eine menschliche Aufgabe.

So haben wir in unserem Haus alles darauf ausgerichtet, Ihnen in schwierigen gesundheitlichen Situationen die Hilfe zu bieten, die Sie benötigen. Aber natürlich stehen auch alle medizinischen diagnostischen Maßnahmen in Haag zur Verfügung. Bei einzelnen Untersuchungen nehmen wir die Kompetenz unserer Partnerklinik am Standort Mühldorf in Anspruch.

Unser Ziel ist es, zu Ihrer Gesundung beizutragen und gleichzeitig Ihr Wohlbefinden zu steigern. Damit Sie auch im höheren Lebensalter Ihre eigenen Wege gehen können.

Ihr Team des Zentrums für Altersmedizin, ZNS-Erkrankungen und Mobilität,

Dr. Stephan von Clarmann
Chefarzt Zentrums für Altersmedizin, ZNS-Erkrankungen und Mobilität
InnKlinikum Haag

Leistungsspektrum

Unser diagnostisches Angebot umfasst hierbei im Einzelnen:

  • Magen- und Darmspiegelung, Implantation einer PEG / PEJ, endoskopische Schluckuntersuchung
  • Endoskopische Schluckdiagnostik bei Schluckstörung (FEES)
  • Herzultraschall mit Farbdoppler (UKG) und transösophageale Echokardiographie (TEE)
  • Sonographie der Hirn versorgenden Arterien und der Extremitätenarterien und -venen mit Farbduplexverfahren und transcranieller Untersuchung
  • Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane, der Schilddrüse
  • Lungenfunktionsuntersuchung mit Ganzkörperplethysmographie
  • Langzeit-EKG und 24 Stunden-Blutdruckmessung, u.a.
  • Riech- und Geschmackstest
  • Schlafregistrierung mittels Polysomnographie mit sechs Plätzen
  • Screening von Schnarchen und Schlafstörungen
  • Konventionelles Röntgen von Lunge, Knochen etc.
  • Computertomographie
  • Bioimpedanzmessung
  • Basislabor
  • Neurologische Diagnostik: Messung der Hirnströme (EEG), Messung der Muskel- und Nervenfunktion (EMG, NLG)

Die optimale Versorgung unserer Patientinnen und Patienten erfordert hoch Klinikpersonal in allen Bereichen der Medizin, im stationären wie auch ambulanten Bereich. Der Mensch steht im Mittelpunkt. Nur durch eine ganzheitliche Betrachtung können wir seinen Erwartungen gerecht werden.

Speziell in der Altersmedizin ist bei den oft sehr komplexen Krankheitsbildern neben speziell qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine professionelle interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen von Medizin, Therapie und Pflege für das Erreichen des erwarteten Therapieerfolgs enorm wichtig. Dies geschieht möglichst engmaschig in täglichen Frühbesprechungen und wöchentlichen Teamsitzungen. Hier erörtern die jeweiligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die fachspezifischen Befunde, die aktuelle Leistungsfähigkeit, die psychosozialen Möglichkeiten, die individuellen Ressourcen und Ziele des Patienten sowie sein heimisches Lebensumfeld.

Es ist uns dabei ein besonderes Anliegen, die Wünsche des Patienten im Hinblick auf den therapeutischen Erfolg in den Mittelpunkt zu stellen. Auch biographische Aspekte finden Eingang in das therapeutische Konzept.

Um den therapeutischen Bereich noch enger zu verzahnen, sind die Berufsgruppen Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, klinische Psychologie, Sozialdienst, Pflegeberuf und die Ärzte in einem interdisziplinären Team zusammengefasst. Denn rehabilitative Arbeit in der Altersmedizin gelingt nur als Teamleistung.

Das Aktionsbündnis des InnKlinikum Haag und des Landkreises Mühldorf a. Inn setzt sich zum Ziel, die Sturzhäufigkeit und deren gravierende individuelle und gesamtökonomische Folgen zu reduzieren.

Das Gangdiagnostik- und Gangrehabilitationsprogramm „Gehen Verstehen®" (www.gehen-verstehen.net) ist gerade auch wegen des integrierten und gelebten interdisziplinären Ansatzes die Grundlage unseres gemeinsamen Denkens und Handelns. Insellösungen sind bei diesem so wichtigen Thema und den großen Herausforderungen nicht zielführend.

Gerade das gemeinsame Arbeiten im und über die Landkreisgrenzen hinaus (Gehen Verstehen® der O.G.I.G. mit weltweiter Aufstellung, ausgehend von Deutschland in die USA-Los Angeles sowie nach Japan/Tokio www.gehen-verstehen.net) ermöglicht in unserem großen „STOPP dem STURZ" – Netzwerk bisher unerkannte und nicht für möglich gehaltene Chancen.

Beschützende Station am InnKlinikum - Haag i. OB

Plötzliche Krankenhausaufenthalte bedeuten für viele Menschen eine große psychische Belastung. Damit sie für die Patientinnen und Patienten mit Demenz nicht zum „Horrortrip“ werden, gibt es seit Mitte 2009 in der Klinik Haag eine offene Station für Betroffene mit eingeschränkter Alltagskompetenz.

Ziel ist eine der Erkrankung angemessene Betreuung und Pflege. Dem mit dem Umgebungswechsel verbundenen Stress soll entgegengewirkt und damit ängstliche, depressive oder aggressive Verhaltensweisen minimiert werden.
Auf der Station findet deshalb eine spezialisierte Betreuung statt. Neben der notwendigen pflegerischen und medizinischen Versorgung stehen vor allem auch ergänzende aktivierende Angebote im Vordergrund.

Ein demenzgerecht gestalteter Wohnbereich und eine organisierte Tagesstruktur vermitteln den Patientinnen und Patienten Sicherheit und helfen ihnen dabei, sich zu orientieren.

Die Therapie der Demenzerkrankungen erfordert ein umfassendes Behandlungskonzept. Deshalb ist es uns besonders wichtig, auch Angehörige und pflegende Bezugspersonen in die Behandlung miteinzubeziehen.

Gruppenangebote:

  • Kognitive Gruppe (Neuropsychologie/ Ergotherapie)
  • Aktivierungsgruppe (Ergotherapie)
  • Hockergruppe (Krankengymnastik)

Weitere Angebote:

  • Einzeltherapien aus Ergotherapie, Physiotherapie, Neuropsychologie, Logopädie
  • Einzelgespräche mit Patientinnen und Patienten und Angehörigen
  • Betreuung der Erkrankten durch unsere Patientenassistentinnen / Demenzhelferinnen: Sie bieten Beschäftigungen wie Malen, Basteln, Spaziergänge usw. an, um den Betreuten eine schöne Zeit zu ermöglichen und dabei vorhandene Fähigkeiten zu erhalten
  • Sozialdienst im Haus
     

Bayerischer Demenzpreis

Klinik Haag mit zweitem Bayerischen Demenzpreis 2018 ausgezeichnet.

Am 14. Mai 2018 wurde das Projekt ‚Überleitungshilfe Demenz‘ der Klinik Haag von Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Frau Melanie Huml mit dem zweiten Preis des Bayerischen Demenzpreises 2018 ausgezeichnet.
Das Projekt ‚Überleitungshilfe Demenz‘ fügt sich in ein bestehendes Gesamtkonzept der Klinik Haag im Umgang mit Patientinnen und Patienten mit dementieller Erkrankung ein.

Die strukturellen und räumlichen Bedingungen in der Klinik Haag wurden bereits vor einigen Jahren an die Bedürfnisse von kognitiv eingeschränkten Patientinnen und Patienten angepasst. So wurde beispielsweise ein Stationsbereich umgestaltet und das Rooming-In-Angebot für Angehörige geschaffen. Außerdem findet eine individuelle Betreuung durch Patientenassistentinnen/ Demenzbetreuerinnen statt.

Spendengelder der OVB-Weihnachtsaktion ermöglichten es, für die Stationen und den Gartenbereich Beschäftigungswägen anzuschaffen und die Begleitung der Erkrankten und Angehörigen über den Klinikaufenthalt hinweg auszuweiten. Sowohl in der Klinik als auch nach Entlassung im häuslichen Umfeld führt die Projektbeauftragte Beratungsgespräche mit den Patientinnen und Patienten und deren Familien. Somit leistet dieses Projekt einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgungslandschaft dementiell Erkrankter und ihrer Angehörigen.

In modifizierter Form wird dieses Projekt seit dessen Abschluss weitergeführt und die Betreuung durch Patientenassistentinnen auf die Klinik Mühldorf ausgeweitet.

Im akutklinischen Bereich besteht durch die Kostenträger bisher keine entsprechende erlösrelevante Gegenfinanzierung zur adäquaten Betreuung von Patientinnen und Patienten mit dementieller Erkrankung. Umso mehr hebt sich das InnKlinikum Haag deutlich vom durchschnittlich üblichen Leistungsangeboten anderer Kliniken ab und entsprechen dem Bedarf der Zukunft, um Patientinnen und Patienten mit ihren Angehörigen trotz der Diagnose Demenz solange wie möglich das Leben in der Familie zu ermöglichen.

In der Palliativmedizin sind am InnKlinikum Haag spezialisierte Fachkräfte (Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten, Psychologe, Sozialpädagogen, Seelsorger) als Unterstützung und Ansprechpartner gemeinsam für Patientinnen und Patienten mit nicht mehr heilbaren Krankheiten vorhanden. Höchste Priorität hat die umfassende ganzheitliche Begleitung dieser Patientinnen und Patienten und ihrer Angehörigen. Hilfe und Unterstützung orientieren sich an den Bedürfnissen und Wünschen des Kranken. Hauptziel ist die Verbesserung und Erhaltung der Lebensqualität der Betroffenen durch eine schmerz- und symptomlindernde Therapie. Ein zusätzliches wichtiges Ziel ist es, die Weiterbetreuung der Patientin bzw. des Patienten zu Hause oder in einer anderen (Pflege-)Einrichtung zu ermöglichen.

Durch unser Palliativteam besteht die Möglichkeit, dass Patientinnen und Patienten während des gesamten Verlaufs ihrer schweren Erkrankung von einem Team stationär und ambulant betreut werden können. Schwerkranke Menschen und ihre Familien haben einen vertrauten Ansprechpartner, sei es in der Klinik, zu Hause oder im Pflegeheim.

Mit dem Anna-Hospiz-Verein e.V. (www.annahospiz.de) des Landkreises Mühldorf besteht eine enge personelle und strukturelle Zusammenarbeit.

Das Angebot umfasst die:

  • Behandlung von quälenden Begleitsymptomen der Krankheit wie Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Darmstörungen, Atemnot, Angstzuständen
  • palliative Pflege
  • spirituelle und psychosoziale Begleitung
  • Beratung und Begleitung von Angehörigen
  • ethische Beratung bei Therapiezielfragen
  • organisatorische Unterstützung bei Entlassungen oder Verlegungen
  • soziale Beratung
  • fachliche Beratung und Fortbildung für Ärzte und Pflegende

Die Bedeutung des Schlafes liegt in der Erholung des Körpers und des Geistes. Etwa ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch mit Schlafen. Wie wichtig ein gesunder Schlaf ist, wird einem erst bewusst, wenn dieser durch Ein- und Durchschlafstörungen vermindert ist.

Zirka 20 % der Bevölkerung in Deutschland leiden unter solchen Schlafstörungen. Oftmals steht jedoch nicht einmal die Schlaflosigkeit im Vordergrund, sondern eine scheinbar unerklärliche Müdigkeit am Tage, deren Ursache im gestörten Nachschlaf liegt. Auch Konzentrationsstörungen, allgemeiner Leistungsabfall und verminderte Sexuallust können durch Schlafstörungen bedingt sein.

Schnarchen mit nächtlichen Atempausen, nächtlichen Beinbewegungen, zu kurzer oder auch zu langer Schlaf, unregelmäßiger Schlaf, zum Beispiel durch Schichtarbeit sind nur einige Beispiele, die eine deutliche Beeinträchtigung der Lebensqualität darstellen. Diese sind oft verbunden mit weitreichenden gesundheitlichen Folgen.

Im Schlaflabor haben wir die Möglichkeit, diese Schlafstörungen zu untersuchen.

Das akkreditierte Schlaflabor der Klinik Haag arbeitet nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM).

Unser von der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin (DGSM) anerkanntes Schlaflabor ermöglicht die Diagnose und Therapie einer Vielzahl von Schlafstörungen.

Zu unserem Spektrum gehören: schlafbezogene Atmungsstörungen (obstruktive und zentrale Schlaf-Apnoe-Syndrome, alveoläre Hypoventilation und Cheyne-Stokes-Atmung), Schlaf-Wachstörungen bei neurologischen Erkrankungen (periodische Arm- und Beinbewegungen, Restless-legs-Syndrom, Narkolepsie und Schlafepilepsie), nächtliche Verhaltensstörungen (z.B. Zähneknirschen, Verschlucken im Schlaf), psychogene Schlafstörungen (z.B. inadäquate Schlafhygiene, psychoreaktive Schlafstörungen)

Ergänzt wird das Schlaflaborteam bei entsprechenden Fragestellungen durch einen neurologischen, psychiatrischen und HNO-ärztlichen Konsiliardienst im Haus.

Ausführliche Informationen zur Abteilung Schlafmedizin/ -labor unter der Leitung von Oberärztin Dr. med. Cristina Bartos.

Das Ärzteteam

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