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Infos aus den Kliniken

Das InnKlinikum Mühldorf erhält Unterstützung von der Bundeswehr

Eine Soldatin und drei Soldaten helfen bei der Überbrückung von Personalengpässen

Mühldorf, 08.04.2021 - Das Klinikpersonal ist seit einem Jahr in der Patientenversorgung während der Corona-Pandemie stark gefordert. Bedingt durch die hohe Auslastung der Kliniken, vor allem im Intensivbereich und in der Notaufnahme, kämpft das InnKlinikum Mühldorf immer wieder mit Personalengpässen. Trotz der engagierten Unterstützung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus anderen Bereichen des InnKlinikum konnte diese Personalknappheit nicht mehr kompensiert werden. „Wir sind daher sehr froh, dass wir für die nächsten Wochen Unterstützung durch die Bundeswehr bekommen“, freut sich der Medizinische Vorstand des InnKlinikum Mühldorf, Dr. Wolfgang Richter. Seit Anfang April unterstützen eine Soldatin und drei Soldaten das Klinikpersonal für zunächst vier Wochen auf der Intensivstation, der IMC sowie in der Notaufnahme. Durch Ausbildungen zum Notfallsanitäter beziehungsweise Rettungsassistentin und Rettungsassistenten fügten sich die Bundeswehrkräfte bereits ab dem ersten Tag hervorragend ins Team ein. Am InnKlinikum Mühldorf unterstützen sie das Personal im Arbeitsalltag, etwa bei der Pflege von Patientinnen und Patienten oder bei der Durchführung von Abstrichen. „Es ist ein gutes Gefühl, dass wir hier helfen und das Personal entlasten können“, sagt Oberfeldwebel Patrick Weiß. Für ihn und seine Kollegin und Kollegen ist es nicht der erste Unterstützungseinsatz während der Corona-Pandemie. Im vergangenen Jahr sammelten sie bereits in anderen Kliniken und Teststationen Erfahrungen. Unteroffizierin Annaliesa Behrendt erzählt, dass sie und ihre Kollegen am InnKlinikum super aufgenommen worden seien. Besonders aufgefallen ist ihr der gute Zusammenhalt unter den Klinikbeschäftigten. Das sei nicht überall selbstverständlich.

Oberfeldwebel Patrick Weiß und Stabsunteroffizier Jens Felderhoff. Foto: Sponfeldner/InnKlinikum